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Einbruchschutz & Sicherheit

Gaunerzeichen: So erkennen Sie die Geheimcodes der Einbrecher, bevor es zu spät ist

Artikel vom 13. April 2021
Jemand hat seltsame Symbole auf Ihren Briefkasten gekritzelt oder an die Hauswand gemalt. Auf den ersten Blick wirken die Striche und Kringel wie ärgerliche aber harmlose Schmierereien. Für Insider ist vielleicht ein Geheimcode, der wertvolle Informationen über Haus und Bewohner enthält. Dann haben Sie es mit sogenannten Gaunerzeichen zu tun, die auch als Einbrecherzinken bezeichnet werden. Kriminelle kommunizieren seit Jahrhunderten mit diesen alten Zeichen und hinterlassen damit Botschaften für Ihre Gaunerkollegen. Einbrecher von heute nutzen zusätzlich neue Tricks und Ausspähmethoden. Erfahren Sie mehr über die mystischen Geheimzeichen, die modernen Einbrechertricks und über die mannigfaltigen Sicherheitsmaßnamen gegen Einbruch.

Kurze Antworten auf häufige Fragen zu den Zeichen der Gauner

Was bedeuten Zeichen am Haus?

Vielleicht haben Schmierfinken einfach nur etwas dahin gekritzelt, vielleicht sind es Gaunerzinken. Im zweiten Fall haben wahrscheinlich Kriminelle das Haus ausgespäht und markiert.

Wie markieren Einbrecher die Häuser?

Späher kennzeichnen Häuser mit Symbolen einer alten Zeichensprache. Dabei ritzen sie die Zeichen ein oder malen auf, zum Beispiel mit Kreide oder mit Zeichenkohle. Während der Ausspähphase nutzen Einbruchdiebe auch Gegenstände wie Steine und Flyer.

Wo bringen Einbrecher die Geheimzeichen an?

Typische Stellen sind Briefkästen, Türen und die Hauswand. Mitunter bringen sie die Zeichen auch an großen Steinen im Eingangsbereich, am Gartenzaun oder an der Klingelanlage an.

Was bedeuten Zeichen an der Hauswand?

Bei scheinbaren Kritzeleien an der Hauswand könnte es sich um Zinken aus dem Gauneralphabet handeln. Damit kennzeichnen Einbrecherbanden und Trickbetrüger manchmal Häuser und geben sie Informationen an Gaunerkollegen weiter.

Was bedeutet ein Stein vor der Tür?

Möglicherweise wollen Einbrecher gerade das Haus oder die Wohnung ausspionieren. Mit dem Stein vor der Tür testen sie, ob die Bewohner nach Hause gekommen sind, ober ob das Zielobjekt vielleicht verwaist ist.

Was tun wenn man Gaunerzinken findet?

Informieren Sie die Polizei. Dann fotografieren Sie die Zinken und entfernen diese anschließend. Seien Sie in der nächsten Zeit besonders wachsam, offenbar interessieren sich Gauner für Ihr Heim. Also überprüfen und verbessern Sie gegebenenfalls den Einbruchsschutz und sensibilisieren Sie auch Ihre Nachbarn.

Was sind typische Gaunerzeichen?

Zu den typischen Einbrecherzeichen gehören Symbole, die Gaunerzinken genannt werden, aber auch Gegenstände wie Flyer, Kunststoffstreifen oder Steine. Mit solcher Art Zeichen bereiten Kriminelle Einbruchsdiebstähle vor, markieren Einbruchsziele und spionieren Objekte aus.

Erkennen Sie die Einbrecher Zeichen? Testen Sie Ihr Wissen!

Was könnte dieses Zeichen bedeuten? (1 von 4)

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Ausspäh-Zeichen

Test zur Abwesenheit der Bewohner

Wohnungs- und Hauseinbrüche erfolgen bevorzugt während der Abwesenheit der Bewohner. Durch simple Tests spionieren Diebe die Gewohnheiten der Hauseigentümer und Mieter aus und finden so ein Zeitfenster für den Einbruch. Dazu bringen sie ein unauffälliges Zeichen im Eingangsbereich an. Beispielsweise stecken sie einen Werbeflyer oder einen transparenten Plastikstreifen in den Spalt zwischen Haustürrahmen und Tür. Bei der Kontrolle erkennen die Langfinger, ob die Tür inzwischen geöffnet wurde. Bei den Testmethoden sind Einbrecher erfinderisch. Mal heften sie durchsichtiges Klebeband ans Türschloss, mal legen sie einen Stein vor die Tür und ein anderes Mal drehen sie den Abtreter um.

Anzeichen für Ausspäher

Wenn sich Menschen ohne ersichtlichen Grund im Umfeld des Hauses aufhalten, könnten es Beobachter von Einbrecherbanden sein. Weitere Zeichen für Späher:
  • Personen machen Handyfotos von Häusern und Umgebung.
  • Unbekannte Autos halten oft kurzzeitig vor dem Haus.
  • Fremde klingeln unter einem Vorwand an der Tür.

Gaunerzinken - Zeichensprache für Einbrecher

Einbrecherzinken werden heutzutage meist als Hinweise für die Komplizen angebracht, wenn sich eine Gaunerbande die Arbeit teilt. Oft späht die Vorhut tagelang eine Wohngegend aus, um lohnende Einbruchsziele mit geringem Risiko zu erkennen. Wo der Späher einen bissigen Hund bemerkt, wird beispielsweise eine Zackenlinie aufgemalt. Für alle möglichen Szenarien gibt es eine Kombination aus Strichen und Kreisen, gebogenen und geraden Linien. Insider erfahren aus den Zeichen, ob es lohnende Beute gibt, wann beste Einbruchszeit ist und Einzelheiten über die Bewohner.

Selbst wenn kein Einbruch erfolgte, können sich später Drückerkolonnen, Sektenwerber, Trickbetrüger und andere Ganoven noch an den Gaunerzeichen orientieren.

Welche Bedeutung haben Gaunerzinken bei Einbrüchen heute?

Polizeiberichten zufolge kommen klassische Gaunerzinken im Zusammenhang mit Einbruchsdiebstählen heutzutage selten vor. Tätergruppen verständigen sich wohl eher auf digitalem Weg. Schließlich besitzt nahezu jeder Einbrecher von heute ein Handy mit Kamera. Damit lassen sich Informationen über das Einbruchsziel schnell und präzise austauschen.

Warchalking – Zinken des digitalen Zeitalters

Allerdings entwickelte sich vor einigen Jahren ein neuer Trend, der analoge Zinken und digitale Medien zugleich nutzt: Digital gesteuerter Einbruch durch Warchalking. Statt mit der Brechstange öffnen die Täter das Haus mit IT.

Warchalking sind Symbole zum Kennzeichnen privater, aber ungeschützter WLANs. Das System wurde zwar für Internetsurfer erfunden, bietet aber auch Einbrechern ganz neue digitale Möglichkeiten. Denn versierte Gauner können sich in das Heimnetzwerk einwählen und computergesteuerte Sicherheitssysteme bedienen. Zum Beispiel die Alarmanlage ausschalten oder das Garagentor öffnen. Andere Tätergruppen wie Trickbetrüger können ungesicherte WLAN-Zugänge ebenfalls nutzen, etwa um Daten der späteren Opfer zu sammeln.

Warchalking-Zinken sind Kreise oder Halbkreise mit Zugangsinformationen für das betreffende Netz. Die Zeichen werden mit Kreide aufgemalt, beispielsweise an der Hauswand, an Laternenpfählen, Zäunen oder auf dem Weg.

Übrigens: Mit Spezialantennen und WLAN-Sniffern spüren die Täter auch ohne Zinken schlecht gesicherte Funknetzwerke auf.

Jetzt wissen Sie mehr über die Tricks und Zeichen der Einbrecher und Betrüger und können sich darauf einstellen.

Wie suchen Einbrecher ein Haus als Einbruchsziel aus?

Als rechtschaffener Bürger können Sie nur ahnen, wie Einbrecher denken. Aus Berichten, Erfahrungen und Ratschlägen der Kriminalpolizei lassen sich Kriterien ableiten, nach denen Einbruchsziele ausgewählt werden.
  • Der Einstieg ins fremde Heim sollte schnell gehen und unentdeckt bleiben – leicht aufzuhebelnde Fenster und ein schlecht beleuchtetes Grundstück machen es möglich.
  • Unverhoffte Begegnungen mit Bewohnern sollten ausgeschlossen sein, – deshalb suchen Täter nach „verwaisten“ Häusern und Wohnungen.
  • Zweck des Einbruchs ist die Beute – viele Diebe kundschaften die potenziellen Opfer vorher aus.
  • Im Notfall, also Entdeckungsfall, sollte ein Fluchtweg vorhanden sein.
Spontaneinbrecher nutzen zufällige Gelegenheiten und klauen, was sie finden. Berufsgauner überlassen nichts dem Zufall, sie planen, spähen aus und gehen gezielt vor. Wobei sie sich mit digitalen Mitteln wie dem Smartphone, aber auch analog durch Einbrecherzeichen verständigen.

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Machen Sie Gaunern das Leben schwer: Sicherheitstipps & Einbruchsschutz

Es heißt, ein wachsamer Nachbar sei der beste Einbruchsschutz. Allerdings sind auch die Nachbarn manchmal außer Haus, also sind weitere Sicherheitsmaßnahmen nötig. Dazu gehören relativ einfache Mittel genauso wie ausgeklügelte Alarmsysteme und Überwachungskameras.

Überwachungssystem installieren

Haben Sie bereits eine Videoüberwachung eingerichtet oder überlegen Sie noch? Bestenfalls verhindert eine sichtbar angebrachte Überwachungskamera den Einbruchsversuch. Andernfalls entsteht ein Video von der Tat, das bei der Aufklärung hilft. Noch besser: Die Kamera löst einen stillen Alarm aus und sendet eine Liveübertragung des Einbruchs in Echtzeit an Ihr Smartphone. Jetzt können Sie die Polizei zum Tatort schicken und /oder den Ganoven ansprechen. Das Angebot an Überwachungssystemen ist vielfältig und enthält Lösungen für verschiedene Situationen. Einbrecher kommen heimlich und wollen unerkannt entkommen. Gefilmt werden, gehört nicht zum Einbruchsplan.
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Einbruchshemmende Fenster

Ein geübter Einbrecher öffnet herkömmliche Fenster und Terrassentüren in Sekundenschnelle. Viele Täter brechen den Einbruchsversuch ab, wenn es länger dauert. Denn mit jeder Minute steigt die Gefahr, entdeckt zu werden. Also sichern Sie diese sensiblen Zugänge gut. Das Knacken von Sicherheitsfenstern mit abschließbarem Fenstergriff und Pilzkopfsicherungen erfordert mehr Zeit, als Ganoven wünschen.

Einbrecher abschrecken

Einbrecher wollen ungesehen bleiben. Sie probieren den Einstieg an schlecht einsehbaren Stellen, oder/und warten auf die Dunkelheit. Also sorgen Sie für Licht in allen Ecken, bringen Sie Lampen an, die durch Bewegungsmelder aktiviert werden und dann das Grundstück ausleuchten. Eventuell macht eine bewegungsgesteuerte Videokamera Sinn, die gegebenenfalls ein Alarmsignal an Ihr Handy sendet.

Wer glaubt, ungebetene Gäste steigen nur in Erdgeschossfenster ein, die sich in Mannshöhe befinden, der irrt. Etwas höher eingebaute Fenster sind ebenfalls erreichbar. Gern nutzen Ganoven dabei Einstiegshilfen aus der Nähe wie Leitern, Tische, Bänke oder eine leere Wassertonne. Räumen sie solche Gegenstände besser abends in den Schuppen.

Zusatztipp: Für Kenner von Gaunerzinken könnten Sie ja das Kreidezeichen für bissigen Hund ans Tor malen.

Anwesenheit vortäuschen

Wenn Sie längere Zeit abwesend sein werden, wie bei Dienstreisen oder in der Urlaubszeit, sollte das Anwesen bewohnt wirken. Hier kommt wieder der Nachbar ins Spiel, der bitte auf Gaunerzeichen achten soll. Wenn er sowieso täglich Ihren Briefkasten leert, könnte er auch gegebenenfalls Steine, Prospekte und Plastikstreifen an der Tür entfernen. Außerdem könnten Sie Lampen in den Zimmern und Rollladen mit Zeitschaltuhren steuern und so Ihre Anwesenheit vortäuschen.

Darüber hinaus stehen verschiedene technische Sicherheitssysteme als Einbruchschutz zur Auswahl. Das Angebot reicht von der klassischen Alarmanlage bis hin zur Fernüberwachung per Video.

Kleine Zinken-Kunde

Was sind Zinken?

Der Begriff Zinken stammt aus einer Rotwelsch genannten Geheimsprache des fahrenden Volkes (Landstreicher, Gaukler, Hausierer, Bettler…). Er wird etwa seit dem 18. Jahrhundert in dieser Codesprache verwendet, zum Beispiel für gezinkte Karten, für Handzeichen und für die grafischen Zeichen.

Ursprung der Zinken-Zeichensprache

Schon im Mittelalter nutzten die Nichtsesshaften Geheimsymbole, die heute Zinken genannt werden. Durch spezielle Zeichen an bestimmten Orten informierten sie sich untereinander über verschiedene Sachverhalte. Zum Beispiel darüber, ob Tagelöhner hier Arbeit finden, ob Bettler abgewiesen werden oder wo allein stehende Frauen lebten. Fahrende mit redlichen Absichten profitierten genauso davon wie seit dem 16. Jahrhundert Gauner genannte Betrüger und Spitzbuben.

Verschiedene Zinken-Arten

Zinken wurden zu verschiedenen Zwecken genutzt,
  • Gaunerzinken entwickelten sich aus den mittelalterlichen Mordbrennerzeichen.
  • Wegweiser-Zinken
  • Mitteilungszinken, dazu gehörte die Gruppe der Bettlerzinken
  • Erkennungszinken

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