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EINBRUCHSCHUTZ & SICHERHEIT

Wie funktioniert ein Bewegungsmelder?

Artikel vom 16. August 2022
Im Alltag begegnen wir Bewegungsmeldern inzwischen fast überall. Kein Wunder, schließlich kann dieses kleine Gerät Ihr Leben um einiges reibungsloser gestalten. Denn wenn sich elektrische Schiebetüren automatisch für Sie öffnen, das Licht automatisch angeht oder wenn Sie im Dunkeln eine Einfahrt betreten – dann steckt jedes Mal ein Bewegungsmelder dahinter. Auch Wasserhähne für berührungsloses Händewaschen oder der Alarm Ihrer Überwachungskamera werden erst durch ihn möglich.

Doch wie funktionieren Bewegungsmelder eigentlich?
Wir erklären Ihnen,

  • welche unterschiedlichen Modelle es gibt,
  • welche Technik jeweils dahintersteckt und
  • auf welche Funktionen Sie bei einem Kauf besonders achten können.

 

Was ist ein Bewegungsmelder und wofür wird er verwendet?

Der Begriff‚ Bewegungsmelder‘ ist ein Sammelbegriff: Er fasst Passiv-Infrarot-Messgeräte, Hochfrequenz-Messgeräte und Ultraschall-Messgeräte zusammen. Diese Geräte sind alle darauf ausgelegt, eine Bewegung zu erfassen und anschließend eine Aktion auszuführen. Das kann bedeuten,

  • dass sich bei einer Bewegung im Flur das Licht automatisch anschaltet,
  • im Badezimmer der Seifenspender ausgelöst wird, wenn ein Mensch seine Hand vor den Sensor hält oder
  • eine Überwachungskamera im Außenbereich einen Alarm ertönen lässt, wenn ein Einbrecher versucht, Ihr Grundstück zu betreten.

Installiert werden Bewegungsmelder gerne an Wegen oder im Eingangsbereich eines Grundstücks, um so auch im Dunkeln eine passende Beleuchtung sicherzustellen. Im gewerblichen Bereich dienen sie in Fluren oder ganzen Räumen dazu, die Lichtsteuerung zu automatisieren und den Stromverbrauch zu optimieren – Lichtschalter gehören somit der Vergangenheit an.

Eine weitere, weitverbreitete Anwendung finden sie in Überwachungskameras. Misst das Gerät eine Bewegung im Erfassungsbereich, ertönt eine Sirene. Gleichzeitig startet die Aufnahme der Kamera und der Besitzer der Anlage wird per Push-Benachrichtigung informiert. So dienen die Kameras zur Abschreckung und zum Schutz vor Einbrechern. Sie möchten sich besser vor Einbrechern schützen? In unserem Artikel Einbrecher abschrecken mit diesen 10 effektiven Tricks finden Sie alle notwendigen Informationen.

Was ist ein Infrarot-Bewegungsmelder?

Ein Infrarot-Bewegungsmelder erkennt Bewegungen über einen PIR- oder Passiv-Infrarot-Sensor. Dieser misst in einem vorab festgelegten Erfassungsbereich die Infrarotstrahlung, also die Wärmestrahlung, die durch alle Objekte abgegeben wird. Entstehen hier Veränderungen, weil beispielsweise ein Mensch durch diesen Bereich läuft, so erkennt das Gerät dies.

Allerdings zählen auch Tiere und Autos zu den möglichen Wärmequellen, die an dieser Stelle erkannt werden. Da sich im Sommer außerdem die Umgebung stark erwärmt, kann es hier ebenfalls zu Fehlmessungen kommen: Das Gerät kann die Blätter eines stark aufgewärmten Strauchs, der sich im Wind bewegt, als menschliche Bewegung missdeuten und deshalb messen. Deswegen ist es wichtig, bei der Auswahl auf ein intelligentes System zu setzen. Diese können zwischen Menschen, Autos und Tieren unterscheiden und so die Anzahl der Falschalarme minimieren.

Infrarot-Bewegungsmelder eigenen sich für den Einsatz im Innen- und Außenbereich und werden häufig in Privathaushalten verwendet. Auch in Überwachungskameras sind häufig PIR-Sensoren als Bewegungsmelder integriert. Hier haben Sie den zusätzlichen Vorteil, dass die Aufnahme der Kamera erst startet, wenn eine Bewegung wahrgenommen wurde. Dies spart sowohl Strom als auch Speicherplatz. Bei einem PIR-Bewegungsmelder spricht man von einem passiven Messgerät, da der Sensor selbst nichts ausstrahlt – die gemessenen Infrarot-Strahlen gehen von den Objekten im Raum aus.

Intelligente Systeme mit PIR-Sensor erkundeninfrarotstrahlung

Was ist ein HF-Bewegungsmelder?

Ein HF-Bewegungsmelder wird auch als Radarmelder bezeichnet. Er sendet hochfrequente elektromagnetische Wellen in den Raum. Diese werden durch Bewegungen reflektiert, können jedoch statisch Objekte durchdringen.

Holz, Glas oder dünne Wände stellen für den HF-Bewegungsmelder kein Problem dar, sodass dieser (ob aus optischen oder sicherheitstechnischen Gründen) verdeckt installiert werden kann. Auch mit Temperaturveränderungen haben die Geräte im Gegensatz zur Infrarot-Bewegungsmeldern keinerlei Probleme.

Weitere Vorteile dieser Geräte sind, dass sie auch großflächige oder verwinkelte Bereiche lückenlos erfassen und bereits auf kleine Bewegungen sensibel reagieren. Allerdings sollten sie am besten durch einen Profi installiert werden. Im Gegensatz zum Infrarot-Bewegungsmelder wird der HF-Bewegungsmelder als aktives Gerät bezeichnet: Die Hochfrequenzstrahlen werden durch das Gerät aktiv ausgestrahlt und von der Umgebung reflektiert.

Was ist ein Ultraschall-Bewegungsmelder?

Ein Ultraschall-Bewegungsmelder sendet Ultraschallwellen mit einer Frequenz von 40 kHz in den Raum. Genau wie beim HF-Bewegungsmelder werden diese durch Bewegung reflektiert. Auch in diesem Fall handelt es sich um einen aktiven Sensor, da die Ultraschallwellen durch das Gerät selbst ausgestrahlt werden.

Die Ultraschallwellen des Gerätes werden dabei über die Luft übertragen. Um die volle Funktion sicherzustellen, darf das Gerät nicht hinter Vorhängen, in der Nähe der Lüftung oder direkt über einer Heizung platziert werden.

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Was ist der Unterschied zwischen einem Bewegungs- und einem Präsenzmelder?

Ein Präsenzmelder funktioniert ähnlich einem Bewegungsmelder. Dennoch gibt es kleine Unterschiede: Denn während ein Bewegungsmelder nur die erste Bewegung misst und daraufhin eine Aktion ausführt, ist ein Präsenzmelder konstant im Einsatz. Dadurch ist der Präsenzmelder wesentlich genauer. Besonders für einen Einsatz in Kombination mit Leuchtmitteln bietet sich dieser an. So bleibt das Licht im Keller auch angeschaltet, wenn Sie nicht mehr direkt vor dem Auslöser stehen.

Technisch gesehen beinhaltet der Präsenzmelder eine Kombination aus Passiv-Infrarot- und Hochfrequenz-Sensoren. Bewegungen werden sowohl via Infrarotstrahlen als auch via Reflexion gemessen. Hinzu kommt meist ein Dämmerungsschalter, der die Lichtsignale der Umgebung misst. Durch ihn wird sichergestellt, dass Leuchten tatsächlich erst bei einer Bewegung nach Einbruch der Dunkelheit angeschaltet werden.

Präsenzmelder sind nur im Innenbereich zulässig; für diesen eignen sie sich allerdings besonders gut. Durch ihre Genauigkeit können sie auch große Räume leicht abdecken.

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Welche Kaufkriterien sind bei der Anschaffung eines Bewegungsmelders zu beachten?

Nun haben Sie einen guten Überblick über die unterschiedlichen Bewegungsmelder, ihre Funktion sowie Vor- und Nachteile erhalten. Weiterhin lohnt es sich, die folgenden Entscheidungskriterien vor einem Kauf genauer zu betrachten:

Erfassungsbereich und Erfassungswinkel

Überlegen Sie sich zuerst, wie groß der Bereich ist, der durch den Bewegungsmelder abgedeckt werden soll. Hier gilt: Je größer abzudeckende Bereich, desto größer muss Ihr Erfassungswinkel sein. Möchten Sie einen ganzen Raum mit nur einem Bewegungsmelder abdecken, so sind hierfür 360-Grad-Modelle erhältlich. Prinzipiell sind HF-Bewegungsmelder und Präsenzmelder für große Bereiche im Innenraum am besten geeignet.

Installationsbereich

Soll der Bewegungsmelder im Innen- oder Außenbereich installiert werden? Ein Präsenzmelder ist beispielsweise nur in Innenräumen zulässig und die Hochfrequenztechnik ist für den Außenbereich zu sensibel. Soll der Bewegungsmelder im Außenbereich installiert werden, ist außerdem die passende IP-Schutzart wichtig: Diese legt fest, gegen welche Außeneinflüsse, wie beispielsweise Regen oder Staub, der Sensor geschützt ist.

Einstellungsoptionen und Zusatzfunktionen

Über welche Einstellungsoptionen verfügt das Gerät? Manche Bewegungsmelder verfügen über einen Schwenkbereich, durch den der Sensor akkurat auf den Erfassungsbereich ausgerichtet werden kann. Auch zeitliche Parameter – für wie lange soll die Aufnahmefunktion der Überwachungskamera laufen oder das Licht angeschaltet bleiben – können häufig über eine App genau konfiguriert werden. Zu den Zusatzfunktionen gehört ein integrierter Dämmerungsschalter, damit das Licht erst nach Einbruch der Dämmerung ausgelöst wird oder auch ein Unterkriechschutz, der verhindert, dass der Erfassungsbereich umgangen werden kann.

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