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EINBRUCHSCHUTZ & SICHERHEIT

Wie suchen sich Einbrecher Häuser aus und wie kann dies vermieden werden?

Artikel vom 13. Oktober 2021
Ein Haus mit Garten ist der Traum vieler Menschen. Man arbeitet mühsam darauf hin und spart, sodass man sich eines Tages in der Hollywoodschaukel im eigenen grünen Paradies wiederfindet.

Genau deshalb möchte man sein Hab und Gut auch bestmöglich schützen. Ein Einbruch ist das schlimmste Szenario, was man sich vorstellen kann: Ein Fremder dringt in die Privatsphäre ein und raubt einem die eigenen Schätze, die man sich mit Blut und Schweiß erarbeitet hat. 

Doch, nach welchen Kriterien gehen potenzielle Einbrecher vor? Wie können Sie erkennen, dass Sie möglicherweise der nächste Coup werden sollen? Diese und weitere Fragen werden wir Ihnen in unserem heutigen Artikel beantworten.

Lesen Sie im Anschluss gerne auch unseren Artikel zum Thema Gaunerzeichen: So erkennen Sie die Geheimcodes der Einbrecher, bevor es zu spät ist. In diesem Artikel stellen wir Ihnen die wichtigsten Gaunerzeichen vor, über die sich Einbrecher verständigen. Außerdem geben wir Ihnen Tipps und Tricks mit an die Hand für den Fall, dass Sie derartige Zeichen bei sich entdecken sollten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Urlaubszeit = Einbruchszeit. Die Abwesenheit der Bewohner schafft – ohne spezielle Vorkehrungen – den besten Raum für Einbrecher.
  • Am liebsten werden Einfamilienhäuser, Alleinstehende und ältere Menschen überfallen, da dies einfachere Ziele sind.
  • Bleiben Sie immer wachsam und notieren sich alles, was Ihnen verdächtig erscheint.
  • Beachten Sie unsere Top 5 Anzeichen für einen Einbruch am Ende des Artikels

Wie kundschaften Einbrecher aus? 

Gut Ding will Weile haben. So auch ein Einbruch. Professionelle Diebe brechen nicht einfach Hals über Kopf in ein Haus ein, ohne vorab das Zielobjekt, dessen Umgebung sowie dessen Einwohner genau ausspioniert zu haben. Hierbei werden selbstverständlich auch die Einstiegsmöglichkeiten sowie die Fluchtwege erkundet.

Da dieses Ausspähen einiges an Zeit in Anspruch nimmt, könnte es in der Zwischenzeit auffallen, dass ungewöhnliche Dinge vonstattengehen. Welches die genauen Anzeichen für einen möglichen Beutezug sind, erfahren im Verlauf unseres Artikels.

Welche Häuser sind beliebt bei Einbrechern?

An erster Stelle der Beliebtheitsskala von Einbrecherbanden stehen natürlich abgelegene Tatobjekte. Diese werden meist nur von einer Hecke umsäumt und bieten somit die Möglichkeit unauffällig einzudringen.

Auch beliebt sind Wohnungen in Mehrfamilienhäuser, da in diesen permanent wechselnde Leute ein- und ausgehen. Niemand hat so richtig Acht darauf, wer wirklich Bewohner oder Besucher ist. So können diese Einbruchsziele mühelos ausspioniert werden.

Im Fokus von Diebesbanden stehen oftmals auch Alleinstehende, vornehmlich Frauen, oder ältere Menschen, da diese als leichte Beute gelten. Diese Gruppen sollten sich besonders über spezielle Maßnahmen zum Einbruchschutz, wie beispielsweise eine Alarmanlage, Gedanken machen. Vorsorge ist bekanntlich immer der beste Weg.

Doch auch, wenn Sie nicht zu den oben genannten Zielgruppen gehören, kann Ihr Haus schnell in das Fadenkreuz von Einbrecherbanden geraten. Sind Sie beispielsweise oftmals gerne für mehrere Wochen im Urlaub oder auf Geschäftsreise?

„Schnell kann es sich rumsprechen, dass Sie gerade mit Abwesenheit brillieren und schon sind Ihre ungesicherten Wertgegenstände, Ihr Schmuck sowie Ihr Bargeld ein attraktives Einbruchsziel.“

Wie werden Häuser ausspioniert?

Wie bereits erwähnt, ist ein Einbruch ein gut geplantes Vorhaben mit speziellen Maschen. Einbrecherbanden spionieren alles in Ruhe aus, bevor ein Einbruchsversuch gestartet wird. Sowohl die Sicherheitstechnik wird ausspioniert, aber auch die Gewohnheiten der Hausbesitzer.

Sind die vorhandenen Wertgegenstände lukrativ? Gibt es wachsame Nachbarn, die im Nachhinein als Zeugen aussagen könnten? Wie hoch ist das Entdeckungsrisiko? Erwartet ein Hund den Einbrecher im Haus? Dies und vieles mehr gilt es im Voraus abzuklären.

Doch mit welchen Maschen verschaffen sich die Diebesbanden nun diesen Überblick? Was sind Indizien dafür, dass Ihnen möglicherweise ein Einbruch ins Haus steht? Lesen Sie im Folgenden unsere Top 5 Anzeichen für einen bevorstehenden Einbruch.

Späher fotografieren mit dem Smartphone 

In Ihrer Gegend tummeln sich vermehrt unbekannte Menschen, die tagsüber die Häuser in der Gegend fotografieren? Dies könnte ein Zeichen dafür sein, dass Ihre Gegend, vielleicht sogar Ihr Anwesen im Speziellen, einem Einbruch zum Opfer fallen soll.

Bleiben Sie in diesem Fall aufmerksam und notieren sich, wer und wann diese Vorkommnisse auftreten. Je mehr Einzelheiten der möglichen Täter Sie sammeln, desto besser kann die Polizei agieren.

Fremde Fahrzeuge in der Straße

In letzter Zeit fällt Ihnen immer wieder auf, dass fremde Fahrzeuge sich für eine kurze Zeit in Ihrer Straße aufhalten? Der Fahrer steigt jedoch nicht aus, sondern agiert geschäftig in seinem Fahrzeug? Dies könnte ebenfalls ein Indiz dafür sein, dass Ihre Nachbarschaft ausspioniert wird.

Notieren Sie sich auch in diesem Fall alle Einzelheiten über die vermutlichen Täter, um mit Hilfe dieser Hinweise eine einfachere Identifizierung bei der Polizei vornehmen zu können.

Fremde Menschen möchten sich mit Ausreden Zutritt zu Ihrem Haus verschaffen

Sie sind bereits auf fremde Menschen in Ihrer Umgebung aufmerksam geworden? Diese fallen Ihnen immer wieder auf, da diese scheinbar planlos umherstreunen und dann auch Fotos mit dem Smartphone machen?

Nun geht das Ganze jedoch noch einen Schritt weiter. Fremde Menschen, sogenannte Späher, klingeln an Ihrer Haustür und bitten Sie, Ihre Toilette benutzen zu dürfen. Oftmals sind diese als Jogger verkleidet und täuschen Bedürftigkeit vor, um sich so Zutritt zu Ihrem Zuhause zu verschaffen.

So soll ausgekundschaftet werden, ob sich der Einbruch bei Ihnen auch wirklich lohnt. Sie haben zwar keine Jogger gesichtet, aber Handelsvertreter tauchen bei Ihnen plötzlich vermehrt auf? Auch unangemeldete Handwerker, die komischerweise über den Hintereingang den Zugang in Ihr Haus suchen, sollten Sie stutzig werden lassen.

einbrecher als handwerker verkleidet

In all diesen Fällen ist es sehr gut möglich, dass Sie als mögliches Einbruchsopfer ins Visier genommen wurden. Bewahren Sie in diesen Fällen Ruhe, versuchen sich so viel Einzelheiten der Täter wie möglich für die spätere Aufnahme bei der Polizei zu merken und lassen Sie diese Fremden unter keinen Umständen herein.

Werbung und Flyer

Zu guter Letzt ist es ebenfalls eine beliebte Methode Werbemittel in Form von Prospekten und Flyern in die möglichen Zielbriefkästen einzuwerfen. Werden die Briefkästen regelmäßig von dieser Papierflut befreit, ist klar, dass die Bewohner zu Hause sind.

Anders sieht es jedoch aus, wenn auf einmal die Briefkästen überlaufen. Sind die Bewohner schwerfällig, weil sie alt sind? Das würde bedeuten, man trifft auf keinen bedeutsamen Widerstand. Oder im besten Fall sind die Besitzer aktuell im Urlaub. Das perfekte Einbruchsziel ist geboren. Niemand, der den Diebesbanden im Weg steht. Schnell rein, das Diebesgut geschnappt und wieder raus – Und das, ohne dass irgendjemand etwas mitbekommt.

Wie Sie sehen, ist es essenziell, dass Sie regelmäßig Ihren Briefkasten leeren (lassen). Wenn Sie länger verreisen möchten, fragen Sie doch einfach eine Bekannte, ob diese circa alle zwei Tage nach Ihrer Post sehen kann. Dies lässt sich gut damit verbinden, dass man noch schnell die Blumen gießt. Zum Dank könnten Sie sie ja zu einem netten Essen einladen.

Gaunerzinken

Gaunerzinken sind kleine Symbole, die zur Markierung an Briefkästen oder Hauswände gemalt werden. Mit diesem Geheimcodes der Gauner verständigen sich Diebesbanden über die Hausbewohner oder auch die beste Tageszeit für einen Einbruch. Die mystischen Zeichen werden dabei beispielsweise mit Kreide oder Zeichenkohle angebracht.

Im heutigen digitalen Zeitalter liegt der Fokus ebenfalls darauf, ungeschützte WLAN-Zugänge zu identifizieren. Über diese können dann im Handumdrehen Garagentore geöffnet oder gar ganze Smart Home Systeme ausgeschaltet werden.

Achten Sie deshalb auf jeden Fall auf ein gesichertes WLAN-Netzwerk, um sich vor diesen Attacken gut zu schützen.

Der beste Einbruchschutz ist jedoch ein gut aufgesetztes Sicherheitssystem in Form einer Alarmanlage. Diese Systeme schrecken Einbrecher schon im Voraus ab.

Kontaktieren Sie umgehend unseren Kundenservice, um auch Ihr Hab und Gut optimal zu schützen.

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Top 5 Anzeichen für einen drohenden Einbruch

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Fazit

Wir hoffen, wir konnten Ihnen mit unserem Artikel einen Einblick in die Vorgehensweisen von Einbrechern liefern. Wichtig ist hierbei in erster Linie, dass Sie sich klarmachen, wie Sie sich schützen möchten.

Wenn Sie sich nun näher mit dem Schutz Ihres Eigentums beschäftigen möchten, so raten wir Ihnen zu unserem Beitrag Einbrecher abschrecken mit diesen 10 Tricks. In diesem Artikel beschäftigen wir uns zum Beispiel tiefergehend mit Einbruchschutz, potenziellen Risikofaktoren sowie dem Einsatz von Kameras als Abschreckungsmaßnahme.

Falls Sie nach dieser Lektüre den Wunsch nach einer professionellen Sicherheitstechnik verspüren sollten, so sprechen Sie uns gerne an. Unser Kundendienst berät Sie gerne, um mit Ihnen eine individuelle Lösung zu finden.

Häufige Fragen

Wie spionieren Einbrecher Häuser aus?

Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie zum Beispiel sich als Handwerker zu verkleiden. Sinn und Zweck aller Methoden ist jedoch, sich im besten Fall Zutritt zu Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung zu verschaffen.

Warum klingeln Einbrecher?

Durch das Klingeln kann erstmal festgestellt werden, ob Personen im Haus sind. Falls dies nicht der Fall sein sollte, so könnte sich immer noch ein wachsamer Hund bemerkbar machen.

Wie ticken Einbrecher?

Die meisten Einbrüche sind von langer Hand geplant, sodass Sie aufmerksam die Zeichen verfolgen sollten, die wir Ihnen in unserem Artikel beschrieben haben. Für den besten Schutz sollten Sie jedoch weiterführende Maßnahmen, beispielsweise in Form einer Kamera, in Betracht ziehen.

Welche Häuser meiden Einbrecher?

Häuser, die offensichtlich durch Alarmanlagen jeglicher Form gesichert werden sind für Einbrecher eher unattraktiv.

Wo wird am ehesten eingebrochen?

Beliebte Einbruchsziele sind Einfamilienhäuser, die sich hinter Hecken und Mauern verstecken und am besten in einer ruhigen Nachbarschaft liegen. So können die Täter ungesehen und vor allem ungestört beispielsweise über eine offene Terrassentür ein- und aussteigen. Hausbesitzer sichern diese Grundstücke oftmals leider nicht, da sie denken, die Mauer oder Hecke würde sie schützen – Dies ist leider ein fataler Irrglaube!